Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Erfahrungen und Kompetenzen mit in das Kompetenznetzwerk einbringen können.
Bad Doberan, Rostock, 05. Juli 2006
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Erfahrungen und Kompetenzen mit in das Kompetenznetzwerk einbringen können.
Die Rehabilitationsklinik "MOORBAD" Bad Doberan der Unternehmensgruppe Dr. Ebel Fachkliniken wurde 1996 in Betrieb genommen. In waldreicher und verkehrsgünstiger Lage unter dem Einfluss eines milden Ostseereizklimas in Nähe der Hansestadt Rostock verbinden wir die traditionelle Kurortmedizin des ersten deutschen Seebades mit allen Erfor-dernissen einer modernen Rehabilitationsmedizin. Die großzügige und komfortable Unterbringung in Ein-, Zweibettzimmern und Appartements bei ansprechendem Ambiente mit Schwimmbad, Saunen und Solarien sowie Klinik-Restaurant, Kiosk und dem Panorama-Café mit Blick auf die Ostsee gibt den erforderlichen Rahmen für die Lösung gesundheitlicher Probleme.
Eine umfassende und zweckmäßige Diagnostik, der moderne Therapiebereich mit einer Vielzahl effektiver Behandlungsmaßnahmen und eine hohe medizinische Kompetenz aller Mitarbeiter stellen die 3 Säulen unseres Rehabilitationsangebotes dar. Der interdisziplinäre Ansatz zur Lösung gesundheitlicher Probleme erfährt durch die Arbeit des multiprofes-sionellen Teams seine Umsetzung.
Die Vordergründigkeit bestimmter Leiden oder Operationsfolgen erfor-dert ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Durch gruppendynamische Effekte wollen wir eigene Ressourcen aktivieren, ein Problembewusstsein entwickeln und Hilfe zur Selbsthilfe geben, um auch präventiv wirksam werden zu können. Unsere Arbeit unterliegt einem internen und externen Qualitätsmanagement. Als Rehabilitationsklinik verstehen wir uns als Bindeglied zwischen der Akutmedizin und dem Hausarzt.
Im Rahmen der Orthopädischen Abteilung steht die Rehabilitation von Erkrankungen, Funktionsstörungen und Unfallfolgen am Bewegungsap-parat im Vordergrund. Für 13 der wichtigsten Rehabilitationsdiagnosen bestehen evaluierte Therapiestandards.
Erkrankungen, wie Arthrosen der großen Gelenke, werden durch ein multimodales Therapiekonzept behandelt. Neben physikalischen Maßnahmen unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes des Bad Do-beraner Naturheilmoores spielen besonders die Krankengymnastik und die Sporttherapie eine Rolle. Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, Optimierung der Muskelsituation, Reduktion von Schmerzen und der Schmerzmedikation sowie eine Verbesserung der Alltagsfunktionen durch die Ergotherapie (activity of daily living) stellen die Therapieziele dar. Spezifische Therapieschemata existieren für die Behandlung nach Implantation künstlicher Gelenke.
Auch Kontrakturen und Schmerzsituationen nach Unfallverletzungen stellen weitere Behandlungsindikationen dar. Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung besteht in der Rehabilitation von Wirbelsäulenerkrankun-gen. Neben degenerativen Wirbelsäulenveränderungen werden Folgen von Bandscheibenoperationen und anderen operativen Eingriffen (Wirbelkörperersatz, Bandscheibenendoprothetik, Fusionsoperationen, traumatologische Versorgungen) behandelt.
Eine moderne Pharmakotherapie nach dem Stufenschema der WHO und die Umsetzung unseres biopsychosozialen Behandlungsansatzes unter Einbeziehung der Psychologischen Abteilung (Anti-Stress-Programm, Schmerzgruppe, Autogenes Training, Progressive Muskelre-laxation nach Jacobson, Einzeltherapien), der Soziotherapie (Sozialberatung, berufliche Reintegration durch Kontaktierung von Arbeitgeber und Kostenträger) und der Ergotherapie (spezifische Arbeitsplatzberatung, Erstellung eines arbeitsplatzbezogenen Fähigkeitsprofils) sind für unsere Patienten unabdingbare Voraussetzungen für ein gutes Rehabilitations-ergebnis.
Die Basis stellt aber eine fundierte Krankengymnastik (neurophysiologische Behandlungsmöglichkeiten, Manuelle Medizin etc.) dar, wobei nach Möglichkeiten schon mit einem gezielten Muskeltraining durch die Abteilung Sporttherapie begonnen wird. Es besteht eine spezielle Konzeption für die Schmerztherapie von Wirbelsäulenpatienten.
Besondere Erfahrungen bestehen bei der Rehabilitation von Patienten nach Amputationen, wofür die enge Zusammenarbeit mit einem Orthopädietechniker erforderlich ist.
Neben der Prothesengebrauchsschulung, der Einzelkrankengymnastik und der Wassertherapie spielt besonders die Gangschulung auf der Terraintrainingsstrecke und das Koordinationstraining eine Rolle.
In Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern entstand eine "Abteilung für Sportrehabilitation und Prävention", in der besonders Leistungssportler nach Operationen, Verletzungen oder Über-lastungsschäden rehabilitiert werden. Durch das Vorhandensein einer Internistin und langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Orthopädischen Onkologie können auch Patienten mit Manifestation der Krebser-krankung am Bewegungssystem durch Krankheits- oder Therapiefolgestörungen (Lymphödeme, Knochenmetastasierung) hervorragend be-handelt werden.
Die Osteoporose und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises stellen weitere Behandlungsschwerpunkte dar, wobei diese Patienten sowohl im Antragsverfahren als auch postoperativ im Rahmen der AHB in unserer rheumatologischen Abteilung unter Leitung einer Internis-tin/Rheumatologin rehabilitiert werden können.
Seit geraumer Zeit existiert in unserer Klinik eine Abteilung für Naturheil-verfahren, in der besonders chronische Schmerzzustände, rheumatische Erkrankungen, das Postmenopausensyndrom und funktionelle Herzbe-schwerden und das Metabolische Syndrom durch den Einsatz klassischer Naturheilverfahren behandelt werden, wobei auch neuere regulati-onsmedizinische Verfahren (z. B. Akupunkturbehandlungen) zum Einsatz kommen. Besonders der Einsatz von evaluierten Phytopharmaka spielt hier eine Rolle. Unserer Abteilung kommt die vertraglich vereinbar-te Umsetzung von Forschung und Lehre im Rahmen einer Stiftungspro-fessur für Naturheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock in die moderne Rehabilitationsmedizin zu.
Wir freuen uns, dass wir seit Mitte 2004 die Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock haben und damit an der ärztlichen Ausbildung partizipieren.
Die Partner des Netzwerkes wollen sich ausschließlich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren und diese in Form von komplexen Gesund-heitsleistungen dem Kunden anbieten.
Dabei wollen sie sowohl in– als auch ausländische Kunden ansprechen. Unter Kunden verstehen wir den Patienten als Selbstzahler, Krankenkassen und Firmen.
Wir sind überzeugt, dass wir mit der Plattform eines Netzwerkes Synergien erschließen, die zur Qualitätsverbesserung führen, was letztlich dem Kunden zu gute kommt.
Abgestimmte Behandlungsprozesse, der Einsatz modernster Medizin-produkte und die Möglichkeit, in einem 5-Sterne Hotel den Gesundheits-prozess fortführen zu können, lassen eine erfolgreiche Umsetzung des Kompetenznetzwerkes Orthopädie erwarten.
Telefon: 038203 / 93-629