Bad Doberan, 01. Februar 2010
Die Moorbehandlung gilt auch heute noch als eine der wirkungsvollsten Methoden der Balneotherapie bei der Behandlung von schmerzhaften Leiden des Bewegungssystems und gynäkologischen Erkrankungen. Das Besondere am Moor besteht darin, Wärme effektiv, gleichmäßig und dabei schonend in den Körper zu leiten, was im Wesentlichen durch die Quellfähigkeit der pflanzlichen Bestandteile bedingt ist.
Aber auch die durch den Humifizierungsprozeß entstandenen Huminsäuren, sowie weitere Inhaltsstoffe, sind für die Heilwirkung verantwortlich. Die Moortherapie bewirkt eine gute Schmerzlinderung, die Muskeln werden stärker durchblutet und entspannt, das Bindegewebe wird dehnbarer und dadurch verbessert sich die Beweglichkeit. Schlecht durchblutete Regionen werden von sauerstoffreichem arteriellen Blut durchströmt.
Dadurch bewirken Moorbehandlungen eine Aktivierung des Stoffwechsels, regen das Hormonsystem an und führen zum Abbau von belastenden Stoffwechselprodukten. Die körpereigene Abwehr wird gestärkt und Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt.
Traditionell werden Leiden wie chronische Verschleißerkrankungen, entzündlich- rheumatische Gelenkveränderungen, Weichteilrheumatismus, Osteoporose, Folgen von Operationen am Bewegungssystem und Unfällen, Menstruationsbeschwerden, chronische Prostataerkrankungen sowie Reizblasenbeschwerden mit Moor behandelt. Moorbehandlungen gibt es als Moorbäder, Packungen, Moortreten und Moorkneten.
Der NDR hat in der Klinik gefilmt und 2 Patienten, die Moorbehandlungen in Anspruch nehmen, begleitet. Klaus Düsing und Uta Ehlers, die als jahrelange Patienten in der Dr. Ebel Fachklinik behandelt werden, stellen Ihre Erfahrungen mit dem Naturheilmittel Moor dar.
Zu sehen ist der Beitrag am 9. März ab 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.
Weitere Informationen zum Moor finden Sie im Internet unter: www.moorbad-doberan.de.
Telefon: 038203 / 93-629