Dr. Ebel Fachkliniken

Nachrichten

Mit Radon gegen Rheuma

Bei einer in der Klinik Bad Brambach durchgeführten klinischen Studie an 134 Rheuma-Patienten wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Radonbäder einen bis zu neun Monate anhaltenden Hafteffekt bewirken können.

Bad Brambach, 01. August 2006

Klinik Bad Brambach weist mit einer Doppelblindstudie die Wirksamkeit von Radon bei Rheuma nach

Das heißt: Alltagseinschränkungen und Schmerzen, die bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises häufig auftreten, konnten durch den Einsatz von Radonbädern für mindestens ein Dreivierteljahr nachweislich reduziert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass der Einsatz der Radonbäder innerhalb eines komplexen Reha-Konzeptes, also durch gezielte aktive und passive Therapiemaßnahmen, ergänzt wird. Dazu zählen z. B. Rheumagymnastik, Ergotherapie und galvanische Bäder.

In der Studie, die zusammen mit dem Forschungsinstitut FBK Bad Elster und dem Uni-Klinikum der TU Dresden durchgeführt wurde, stellte sich auch heraus, dass der Gebrauch von Medikamenten, z. B. Analgetika, reduziert werden konnte. Damit sinkt das Risiko von Nebenwirkungen, die häufig durch die medikamentöse Behandlung entstehen. Darüber hinaus - so die Ergebnisse früherer Studien - bewirkt Radon eine Verbesserung der Bewegungsfunktionen und beeinflusst die körpereigenen Abwehrkräfte positiv.

Radon kommt deshalb vor allem bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen, wie zum Beispiel der Rheumatoid Arthritis, Morbus  Bechterew und Formen des Weichteilrheumatismus zur Anwendung. Darüber hinaus macht die Behandlung mit Radon bei degenerativen Erkrankungen der Halswirbelsäule, degenerativen Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden sowie bei Sklerodermie, Schuppenflechte und Arthrosen Sinn.

Radon ist ein natürliches, geruchloses und farbloses, radioaktives Edelgas. In Bad Brambach kommt dieses Heilmittel in einer weltweit einzigartigen Kombination vor, denn es enthält hier gleichzeitig natürliche Mineralien sowie Kohlensäure. In der Klinik Bad Brambach wird Radon im Rahmen der modernen Rehabilitationsmedizin in Form von Wannenbädern und Trinkkuren einge-setzt. Bei Wannenbädern gelangt es über die Haut in den Körper, bei Trinkkuren über den Magen-Darm-Trakt. Das Edelgas belastet den Körper jedoch nicht, da bereits nach wenigen Stunden kein Radon mehr im Körper nachweisbar ist.


Ansprechpartner Presse:

Qulitätsmanagement, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit

Dipl.-Pflegewirt (FH) Benjamin Müller

Telefon: 037438 / 96568


08.03.2012 Ausbau der Zusammenarbeit zwischen China und den Dr. Ebel Fachkliniken - Chinesischer Gesundheitsmarkt sieht große Chance für Klinikgruppe
07.03.2012 Bericht zur Ausstellung im „Moorbad“ Bad Doberan aus dem Ostsee-Anzeiger
28.02.2012 Ausstellungseröffnung „Vom Stahlbad zum Moorbad – aus der Geschichte des Doberaner Moorbades“
27.02.2012 Neuer Klinikanbau für psychosomatische Patienten wurde eingeweiht
23.02.2012 Neuer Klinikanbau für psychosomatische Patienten wird am 24.02.2012 eingeweiht
powered by flycms