Bad Doberan, 24. September 2009
In der Rehabilitationsklinik "Moorbad" Bad Doberan führen Patienten ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm durch – mit Erfolg. Denn: Patienten, die wissen, was sie selbst aktiv für Ihren Rücken tun können, bekommen ihre Schmerzen meist gut in den Griff.
Die Techniker Krankenkasse führte zu diesem Thema ein Interview mit Dr. Peter Kupatz, dem Chefarzt der Rehabilitationsklinik "Moorbad" Bad Doberan.
TK: In Ihrem therapeutischen Konzept spielt die eigene Aktivität des Patienten eine große Rolle. Warum ist das bei Rückenbeschwerden wichtig?
Dr. Kupatz: Die Patienten in unserem Programm mussten aufgrund ihrer Rückenschmerzen bereits häufiger ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Sie befinden sich in einem Karussell aus Schmerzen und kurzfristiger Besserung, aus dem wir sie herausholen möchten. Dazu reicht die medizinische Grundbetreuung allein oft nicht aus, bei der die Behandlung von Krankheit im Vordergrund steht und nicht die Erhaltung von Gesundheit. Wir zeigen unseren Patienten, was sie selbst aktiv für ihren Rücken tun können, und stimmen dabei die Übungen individuell auf den einzelnen Problemfall ab.
TK: Ist das Rückenproblem dann wirklich dauerhaft gelöst?
Dr. Kupatz: Mit aufeinander aufbauenden Übungen erreichen wir in zwölf Monaten tatsächlich funktionelle
Veränderungen an der Wirbelsäule, zum Beispiel eine Stabilisierung der Lendenwirbelsäule. Die meisten
Teilnehmer merken selbst, dass es ihnen besser geht, wenn sie ihre Übungen regelmäßig machen.Das ist dann der Motivator, die Übungen weiterzuführen – das Ganze verselbstständigt sich. Es wird für den Patienten zu einem Bedürfnis wie das tägliche Zähneputzen.
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Das gesamte Interview ist in der Broschüre "Sicherheit und Innovation. Neue Wege - neue Chancen 2009/2010" der Techniker Krankenkasse erschienen. Den Auszug aus dieser Broschüre können sich hier herunterladen:
Telefon: 038203 / 93-629