CO²-Gas-Insufflation wird in der Schmerztherapie zur Lokalbehandlung von schmerzhaften Körperpartien (z.B. Schulternackenbereich) und Gelenken eingesetzt.
Aus einer mit Kohlensäure gefüllten Gasflasche wird über ein Sicherheitsventil das Gas in einen Schlauch geleitet, an dessen Ende eine sterile Kanüle aufgesetzt wird. Je nach der Region und der gewünschten Reizstärke wird das Gas unter die Haut injeziert (zumeist ca. 20 ml).
Neben einem Druckgefühl verspürt der Patient sehr schnell eine lokale Erwärmung, die auch anhand der Rotfärbung (Hyperämie) objektiviert werden kann. Als starker kutiviszeraler Reiz können Veränderungen im Segment an inneren Organen oder der Muskulatur erzielt werden.