Thermotherapie ist der Einsatz der Temperatur, wobei ein kaltes, warmes oder heißes Medium in fester, flüssiger, gasförmiger oder strahlender Form zur Einwirkung gebracht wird.
Die Thermotherapie ist Bestandteil der Physikalischen Therapie. Die Wärme- oder Kälteerzeugung ist mannigfaltig. So kann auch elektrische Energie zur Kältetherapie (= Kryotherapie) genutzt werden, z.B. durch Kaltlufterzeugung.
Die Energieumwandlung wird auch bei Verfahren der Elektrotherapie mit Wärmewirkung (Infrarottherapie, Kurz- und Mikrowelle) deutlich. Thermotherapeutische Anwendungen kommen durch Therapeuten und im Pflegebereich zum Einsatz.
Werden warme Wickel und Packungen besonders zur Beeinflussung von Störungen der glatten und quergestreiften Muskulatur eingesetzt, so wirkt die Kältetherapie besonders bei der direkten Schmerzlinderung und der Beseitigung von Schwellungen und Entzündungen angewendet.
Eine Sonderform stellt die Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises in der Kältekammer dar.