Balneotherapie ist die Abgabe von Teil- und Ganzkörperbädern zu medizinischen Zwecken. Der sich aus der Hydrotherapie (Wassertherapie) entwickelte Behandlungszweig setzt die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Balneologie (Bäderkunde) um.
Es kommen kalte, indifferente und warme Temperaturbereiche zum Einsatz. Die Wirkung ist zunächst allgemein unspezifisch (Temperatur, Auftrieb, hydrostatischer Druck etc.) und wird durch den Einsatz von natürlichen ortsgebundenen Zusätzen (Radon, Solen, Thermen) oder durch technisch hergestellte Badezusätze in gasförmiger (z.B. Quellgas), flüssiger (etherische Pflanzenauszüge) oder kristalliner (Tote-Meer-Salz) Form im Hinblick auf den Behandlungsgrund spezifiziert.